Alte - Brennerei - Hellmann (Seminar und Urlaubshotel)
Dülmener Zeitungs Archiv
Familien und Radler willkommen
Klaus und Anke Everschor übernehmen die Alte Brennerei Hellmann in Hiddingsel
Mit bewährtem Konzept in neuen Räumen: Klaus und Anke Everschor haben die Alte Brennerei Hellmann übernommen. Darüber freut sich auch Architekt und Besitzer Norbert Stutenkemper. DZ-Foto_ Wolfgang Kleerbaum
Hiddingsel (cm). „Hier kocht der Chef“ heißt es ab morgen, 18 Uhr in der Alten
Brennerei Hellmann in Hiddingsel, wenn Restaurant und Hotel unter neuer Leitung
eröffnen. Anke und Klaus Everschor haben fünf Jahre das Landgasthaus Strietholt
in Dülmen geführt, nun wechseln sie mit bewährten Konzept, bewährten Preisen
und mit ihrem bewährten Mitarbeiterteam nach Hiddingsel. „Es hat sich kurzfristig
ergeben“ , sagt Klaus Everschor.
Seit 45 Jahren arbeitet er als Koch, hat auf Sizilien, in Istanbul, Österreich und auf
dem Schiff gearbeitet - und steht immer noch mit Spaß und Lust am Herd. Seine
Spezialität ist die gut bürgerliche und die mediterrane Küche, seine Büffets, so sagt
er, seien über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Neben einer bodenständigen Küche
setzen Klaus und Anke Everschor auf familienfreundliche Preise. Zwischen sechs und
20 Euro kosten die Gerichte. Eltern und Kinder sind in der Alte Brennerei Hellmann
willkommen, ebenso Monteur oder Fahrradgruppen.
Ohnehin setzen die Gastronomen auf den Tourismus. 32 Betten haben sie im Hotel,
fast doppelt so viele wie zuvor in Dülmen. Zum Haus gehören außerdem ein Seminarraum
und zwei Biergärten. Zusätzlich zu den fünf bisherigen Mitarbeitern sind drei weitere
Arbeitskräfte aus Hiddingsel eingestellt worden.
Die Everschors freuen sich auf ihre Aufgabe in Hiddingsel. Vermissen werden sie jedoch
die Gäste der Schornsteinfegerschule, die in Dülmen regelmäßig zum Mittagessen zu ihnen
kamen. „Es war immer sehr lustig“ ,erinnert sich Klaus Everschor.
Doch übernachten werden die Schornsteinfeger – wie übrigens auch andere Stammgäste
der Everschors – in Hiddingsel: So viele Glücksbringer unter einem Dach, das kann ja nur
Gutes bedeuten.